Die Kosten für Sehhilfen abmildern

Kontaktlinsen kosten Geld – gibt es da nicht Möglichkeiten, die finanzielle Last etwas abzumildern!?

Der Gesetzgeber hat im Jahr 2003 beschlossen, dass die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) für Sehhilfen nur noch unter bestimmten Voraussetzungen für die Kosten aufkommt. Da sieht es für die “normalen” Brillenträger schlecht aus.

Ob nun Brille oder Kontaktlinse, selbst wenn sie ein Augenarzt verordnet, bekommen Krankenversicherte in den allermeisten Fällen nur einen Teil der Kosten erstattet.

Wann und was zahlen die Krankenkassen?

Pauschal gilt für die gesetzliche Krankenversicherung: “Das Brillengestell muss der Versicherte selbst finanzieren.”

Für Brillengläser oder Kontaktlinsen gibt es Festbeträge. Hier gilt das sogenannte Sachleistungsprinzip. Das heißt, alle Kosten über dem Festbetrag muss der Versicherte finanziell selbst übernehmen.
Anspruch auf diese Festbeträge haben in der Regel nur Kinder und Jugendliche bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres.

Erwachsene bekommen einen Zuschuss nur unter bestimmten Bedingungen – nämlich dann, wenn sie bei bestmöglicher Brillenkorrektur auf beiden Augen nicht auf eine Sehschärfe von 30 Prozent kommen. Ebenso kann bei einer Fehlsichtigkeit von mehr als sechs Dioptrien bei Kurzsichtigkeit oder Weitsichtigkeit oder mehr als vier Dioptrien bei einer Hornhautverkrümmung ein Zuschuss beantragt werden.

Für Kontaktlinsenträger sieht es garnicht gut aus, denn Anspruch auf eine Versorgung mit Kontaktlinsen gibt es, so will es das entsprechende Gesetz, nur in medizinisch zwingend erforderlichen Ausnahmefällen. Da das Ausnahmefälle sind, hängt der Umfang der Kostenbeteiligung durch die gesetzlichen Kassen immer vom speziellen Einzelfall ab.

Einen guten Überblick, was die Gesetzlichen Kassen bezahlen, kann man exemplarisch bei der Techniker Krankenkasse erfahren.

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